Beispiele zur Gewässerschadenhaftpflichtversicherung

Machen Sie sich selbst ein Bild von unserer Gewässerschadenhaftpflichtversicherung. Die nachfolgenden Beispiele zeigen Ihnen, wie wichtig eine gute Absicherung im Schadenfall ist.

Korrodierte Zuleitung

Der Vorfall:
Tassilo Gehrmann ist Eigentümer eines Einfamilienhauses mit einer Ölheizung. Der dazugehörige unterirdische Heizöltank mit 30.000 Liter Fassungsvermögen befindet sich in seinem Vorgarten. Im Rahmen einer Wartung der älteren Anlage wird festgestellt, dass eine Zuleitung vom Tank zum Heizungskeller korrodiert ist und so seit längerer Zeit Öl in den Boden sickerte.

Der Schaden:
Da eine Verseuchung des Grundwassers droht, ordnet die untere Wasserbehörde notwendige Rettungsmaßnahmen wie das sofortige Ausbaggern, Abfahren und Verbrennen des verschmutzten Erdreiches an. Die Geamtkosten hierfürbelaufen sich auf fast 20.000 Euro.

Die Absicherung:
Die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung von Herrn Gehrmann übernahm die vollständigen Sanierungskosten.

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Defekte Tankanzeige

Der Vorfall:
Hertha Dreichsel beauftragt wie jedes Jahr eine Firma mit der Belieferung von Heizöl für ihren Kellertank. Obwohl der Tank beim Befüllen bereits voll betankt ist, läuft aufgrund einer defekten Tankanzeige weiter Heizöl nach. Der Grenzwertgeber, der den Heizöltank vor dem Überlaufenen schützen sollte, ist defekt. Mehrere Liter Heizöl sickern vor dem Haus in das Erdreich, ehe das Auslaufen bemerkt wird.

Der Schaden:
Die Kosten für das Abtragen, Abfahren und Entsorgen des kontaminierten Erdreiches betragen 3.500 Euro.

Die Absicherung:
Die Gesamtkosten wurden von der Mecklenburgischen Gewässerschadenhaftpflichtversicherung gezahlt.

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Ölgeruch aus dem Keller

Der Vorfall:
Familie Meier hat einen älteren Öltank im Keller stehen. Durch einen Riss in der spröden Betonwanne laufen mehrere Hundert Liter Heizöl aus. Die Familie wird erst durch den starken Ölgeruch im Haus auf den Schaden aufmerksam und alarmiert die Feuerwehr. Diese kann einen Großteil des Öls absaugen. Der Rest ist in das Mauerwerk und das Fundament des Hauses eingedrungen.

Der Schaden:
Mauerwerk und Fundament sind kontaminiert und nicht zu retten. Beides muss aufgestemmt und neu verlegt werden. Die Gesamtkosten für die Sanierung betragen 12.500 Euro.

Die Absicherung:
Im Gegensatz zu anderen Haftpflichtversicherungen sind im Rahmen der Gewässerschädenhaftpflichtversicherung auch Schäden an eigenen Grundstücks- und Gebäudeteilen (z. B. Verunreinigungen am Mauerwerk, am Fundament des Hauses sowie an der Gartenanlage) mitversichert.

Die Mecklenburgische Gewässerschadenhaftpflichtversicherung hat daher alle Kosten übernommen.

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