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Ausstellung Falko Behrendt – Der Künstler und seine Werke

"Im Garten der Erinnerung"

Falko Behrendt zeigt Radierungen, Lithografien und Siebdrucke der zurückliegenden zweieinhalb Jahrzehnte. In seinen teils übermalten und übergezeichneten Arbeiten schichtet er Gedanken und Erinnerungen aufeinander. Die filigranen Liniengeflechte verdichten sich auf den oft großformatigen Blättern zu farbigen Formen und Flächen. Unzählige kleinste Details bilden schwebend leicht ein heiter-wehmütiges Geflecht: den Garten der Erinnerung.

Der Abdruck der Bilder ist gebührenfrei. Die Fotografen Klaus Karstedt (Motive „Alles meins“, „in W, am Strom“), Bernd Kuhnert (Motive „Landschaft“, „Über Wege“) und Marcel Krummrich (Portraitfoto Falko Behrendt) sind namentlich zu nennen. Ein Belegexemplar wird erbeten an: Mecklenburgische Versicherungsgruppe, Abt. Marketing, 30619 Hannover



Alles meins • 1993/2011 • Radierung, übermalt • 38,5 x 29,5 cm

Auf ein Wort:
5 Fragen an den Künstler Falko Behrendt

Interview zur Ausstellung „Im Garten der Erinnerung“

Ihre Ausstellung hat den Titel „Im Garten der Erinnerung“ und Sie sind in diesem Jahr 60 Jahre alt geworden. Inwiefern spielen Ihre Vergangenheit und Ihre Heimat Mecklenburg-Vorpommern eine Rolle in dieser Ausstellung?
Falko Behrendt: 40 Jahre meines Lebens habe ich in Mecklenburg verbracht. Bis heute spielen Eindrücke aus dieser Zeit eine wichtige Rolle in meinen Arbeiten. Titel wie „Im Garten der Kindheit“, „Im Garten der Märchen“ und die Grafikmappe „Jahreszeiten/Landschaften“ von 1992 belegen dies. Die Erlebnisse der letzten 20 Jahre in Schleswig-Holstein und die Reisen rund um die Welt mischen sich jedoch mit diesen Bildern. Es ist wie in einem großen Garten mit vielen Beeten, Bäumen, Blumen und Blüten – sie überlagern sich zu einem neuen Ganzen – den Garten der Erinnerung.

 

Landschaft • 1993/2011 • Radierung, übermalt • 38,5 x 29,5 cm

Wie inspirierend wirken Landschaft und Leute in Mecklenburg-Vorpommern auf Sie? Was gefällt Ihnen, was stört Sie?
Falko Behrendt: Landschaften sind immer ein zentrales Thema meiner Arbeit gewesen. Zwischen 1975 und 1990 natürlich besonders die Mecklenburger. Hier muss die Mappe Monatsbilder mit zwölf farbigen Radierungen genannt werden. Sie entstand 1977. Die Ausstellung „Im Garten der Erinnerung“ enthält viele übermalte Blätter aus dieser Zeit. Neue Erlebnisse, neue Erfahrungen sind hinzugefügt worden, inspiriert z.B. durch Arbeitsaufenthalte im Schloss Ulrichshusen und an der Müritz 2005 bis 2009. Ulrichshusen ist auch Anregung für eine großformatige, farbige Radierung „Märchenschloss“ gewesen.

 

Nahe Puchow • 1989/2011 • Radierung, übermalt • 24,7 x 31,8 cm

Welche Techniken und Materialien verwenden Sie?
Falko Behrendt: Ich bin vor allem Druckgrafiker. Zu der Radierung und der Lithografie kam in den letzten 15 Jahren der sehr aufwendige, vielfarbige Siebdruck. Außerdem habe ich das Glück, schon lange in den besten Werkstätten Deutschlands und Dänemarks zu arbeiten: in Neubrandenburg bei Thomas Rauch, in Wamel am Möhnesee in den Räumen der Käbelhön-Druckgrafik, in Magdeburg beim Siebdrucker Ulrich Grimm, in Hamburg beim Tinsdaler Steindruck und in Kopenhagen bei der Edition Copenhagen.

 

Über Wege • 2011 • Radierung, übermalt • 37,2 x 28,5 cm

Wie sieht Ihr Alltag in Ihrem Schaffensprozess aus? Sind Sie z. B. Frühaufsteher, „Workaholic“, Perfektionist oder setzen Sie eher auf den spontanen Einfall?
Falko Behrendt: Eigentlich trifft alles zu, nur nicht Frühaufsteher. Meine aufwändigen Blätter benötigen eine lange Zeit des Entstehens. Die intensive Behandlung der Papiere, der Kupferplatten und der lithografischen Steine lässt angeregt durch gesehene Landschaft, gelesene Geschichte, geschaute Kunst innere Ländereien sichtbar werden, von deren Existenz ich immer wieder überrascht bin. Auf den Kuss der Muse wird nicht gewartet. Ich küsse sie.

 

in W, am Strom • 1998/2008 • farbige Radierung • 40,0 x 64,5 cm

Was bedeutet es für Sie, dass Ihnen die Mecklenburgische Versicherungsgruppe eine Einzelausstellung widmet?
Falko Behrendt: Na sagen wir mal: Ehre und Freude zugleich. Die Mecklenburgische Versicherung fördert die Neubrandenburger Philharmonie und stiftet den „Kunstpreis der Mecklenburgischen Versicherungsgruppe für Bildende Kunst in Mecklenburg-Vorpommern“. Mit in dieser Reihe zu stehen ist eine Ehre. Außerdem freue ich mich, so einen Erinnerungsgarten geschlossen in einer Ausstellung zeigen zu können und meine Arbeiten in einem neuen Katalog zu dokumentieren.


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